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  • Klassische Behandlung

    Klassische Behandlung

    WIR BERATEN SIE GERN!

Auf Basis der Ergebnisse unserer Diagnosen wählen wir die geeignete Apparatur aus, um die vorliegende Fehlstellung zu korrigieren.

Welche Methode für Ihr Kind in Frage kommt, hängt unter anderem von seinem Alter und der notwendigen Korrektur ab.

Zur Diagnose und den möglichen Behandlungsverfahren werden wir Sie umfassend in unseren Medizinischen Versorgungszentren beraten. Ob eine moderne ästhetische Behandlungsmethode oder ein klassisches Verfahren eingesetzt wird, entscheiden wir selbstverständlich gemeinsam mit Ihnen.

Hier möchten wir Ihnen einen kurzen Einblick in die möglichen klassischen Behandlungsmethoden geben:
Der Einsatz von festen Zahnspangen ist ratsam, wenn beispielsweise Zähne in eine Lücke verschoben werden müssen. Herausnehmbare Zahnspangen werden vorwiegend im jungen Kindesalter angepasst, um das Kieferwachstum zu regulieren. Eine äußere Zahnspange, der so genannte Headgear (auch Aussenbogen), wird eingesetzt, wenn Zähne im Oberkiefer bewegt werden sollen, zum Beispiel Backenzähne weiter nach hinten verschoben werden müssen. In unserer Praxis setzen wir den Headgear so gut wie nie ein, da er die Optik stark beeinträchtigt und daher bei den Kindern sehr unbeliebt ist. Eine gute Alternative dazu sind Non-Compliance-Geräte.

Non-Compliance-Geräte

Behandlung ohne aktive Mitarbeit.
So genannte Non-Compliance-Geräte sind eine gute Alternative zu herausnehmbaren Zahnspangen und einer Außenspange, dem so genannten Headgear.
Sie können fast immer eingesetzt werden, falls eine übliche feste Zahnspange (Multibracket-Multiband-Apparatur) nicht zur Korrektur der Fehlstellung ausreicht.

Sie werden fest in das Gebiss Ihres Kindes eingefügt und erledigen die Arbeit quasi von alleine. Die Behandlung kann damit schneller und schonend ablaufen. Dadurch, dass die Zahnspange festsitzt, kann Ihr Kind sie weder verlieren noch vergessen. Außerdem beeinträchtigen die Behandlungsgeräte die Optik viel weniger als ein Headgear. Letztere verwenden wir in unserer Praxis nur äußerst selten, da die meisten Kinder diese Zahnspange ablehnen und erfahrungsgemäß nicht häufig genug tragen.

Sprechen Sie uns einfach an, wir beraten Sie gerne dazu!

Feste Zahnspangen

Multibracket-Multiband-Apparatur („feste Zahnspange“)
Die Multibracket-Multiband-Apparatur ist das vielseitigste Instrument der Kieferorthopädie zur Korrektur von Kiefer- und Zahnfehlstellungen und wird für Kinder und Erwachsene eingesetzt.

Dabei werden Brackets, kleine Metall-, Kunststoff- oder Keramikplättchen auf die Zähne geklebt, an denen die eigentliche Apparatur, bestehend aus Drahtbögen, Federn oder Gummizügen befestigt werden. Diese üben gleichmäßig einen dauerhaften, schwachen Druck auf die Zähne aus und verschieben sie dadurch nach und nach in die gewünschte Richtung. Da die Multibracket-Multiband-Apparatur ständig getragen wird, lassen sich schnell und präzise Ergebnisse erzielen.

Noch wichtiger als bei herausnehmbaren Zahnspangen ist bei festen Zahnspangen eine sehr gründliche Zahnpflege, da hierbei viele kleine Nischen an den Zähnen entstehen, in denen sich Zahnbeläge festsetzen könnten. In unserer Praxis verwenden wir daher alternativ spezielle miniaturisierte Brackets, die die Reinigung erheblich erleichtern. Außerdem bieten wir weitergehende schützende Prophylaxebehandlungen wie eine halbjährliche Zahn- und Bracketreinigung sowie die Versiegelung aller gefährdeten Zahnoberflächen an. Selbstverständlich beraten wir Sie und Ihr Kind ausführlich darüber, wie die häusliche Zahnpflege auf das Tragen der Zahnspange abgestimmt werden kann.

Herausnehmbare Behandlungsgeräte

Herausnehmbare Behandlungsgeräte
Herausnehmbare Zahnspangen werden vorwiegend im jungen Kindesalter angepasst, um das Kieferwachstum zu regulieren.

Aktivator
Der so genannte Aktivator nach Andresen und Häupl wird vorwiegend im jüngeren Kindesalter, vor allem bei der Frühbehandlung eingesetzt. Mit diesem Gerät kann unter anderem die Lage des Unterkiefers korrigiert werden, zum Beispiel ein Unterkiefer, der im Verhältnis zum Oberkiefer zu klein ist, zum Wachstum angeregt werden. Darüber hinaus können Störungen wie Lippenbeißen, Zungenpressen oder ein anomales Schlucken beseitigt werden.

Funktionsregler
Der Funktionsregler ist ebenfalls ein Gerät, das bereits im Milchgebiss während der Frühbehandlung getragen werden kann. Er dient dazu, Lageanomalien des Unterkiefers zu korrigieren, zum Beispiel wenn der Unterkiefer im Verhältnis zum Oberkiefer zu lang ist.

Dehnplatten
Dehnplatten werden im Ober- und Unterkiefer eingesetzt, um den Zahnbogen zu vergrößern, Zähne an die richtige Stelle zu verschieben oder einen zu schmalen Kiefer zu dehnen. Sie können nicht nur bei Kindern, sondern auch noch bei Erwachsenen eingesetzt werden, deren Kieferwachstum bereits beendet ist.

Vorschub-Doppel-Platte (VSD oder VD)
Die Vorschub-Doppel-Platte wird in der Regel bei Kindern zwischen 9 und 11 Jahren verwendet. So kann das Kieferwachstum der Kinder optimal ausgenutzt werden. Gelegentlich wird sie auch noch später eingesetzt. Dieses herausnehmbare Behandlungsgerät kann die Lage des Unterkiefers verändern, den Ober- und Unterkiefer dehnen sowie die Zahnstellung korrigieren.

Positionierer
Der Positionierer dient quasi zur „Feinabstimmung“ nach einer Behandlung mittels einer festen Zahnspange. Mit ihm können die Zähne geringfügig weiter bewegt werden, bis sie ihre optimale Stellung erreicht haben und der Biss sehr genau stimmt.

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